Zehn Gründe in Bulgarien zu investieren


Die Anzahl der deutschen Investitionen in Bulgarien geht immer höher. Dafür spielen mehrere Faktoren eine entscheidende Rolle. Welche sind die meisten Gründe für eine Investitionsentscheidung in Bulgarien?

1. Attraktive Steuerpolitik:

Das bulgarische Steuersystem bietet eine von der niedrigsten Steuerlasten in Europa an: nur 10% Umsatzsteuer und 10 % Einkommenssteuer. Es besteht also die Möglichkeit für die Mehrwertsteuerbefreiung beim Einfuhr von Ausrüstungen für Investitionsprojekte im Wert von über 5 Mio. Euro.

2. Ein Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Bulgarien.

Seit 1987 entsteht ein Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung zwischen Deutschland und Bulgarien. Im 2010 gab es eine Aktualisierung dieses Abkommens, um mit den europäischen Vorschriften synchronisiert zu werden.

3. Kein Währungsrisiko

In Bulgarien ist der Euro als offizielle Landeswährung noch nicht eingeführt. Aber seit 1997 ist die Bulgarische Währung (Lew) an die Deutsche Mark und dann an den Euro gekoppelt. Der feste Wechselkurs von 1 Lew = 0,51129 Euro ist durch das bulgarische Gesetz festgelegt.

4. Hervorragende geopolitische Lage am Schnittpunkt zwischen Europa, Asien und GUS

Bulgarien hat eine strategische Lage und weckt dadurch wirtschaftliche und politische Interessen. Vor Bulgarien leigen viele Möglichkeiten: Weiterentwicklung als wichtiger Standort für Umverteilung von Rohstoffen und Produktion, Schnittpunkt von internationalen Wirtschaftsbeziehungen und noch viele.

5. Niedrige Lohnkosten

Bulgarien reiht sich zwischen den Ländern mit den niegrichsten Lohnkosten in Europa. Der Mindestlohn in Bulgarien ist gesetzlich festgelegt und beträgt für das Jahr 2014 340 BGN (173,79 Euro). Zum Jahresende 2013 beträgt der Durchschnittslohn cirka 400 Euro.

6. Viele nichtentwickelten Branchen

Bulgarien zählt zu den Entwicklungsländern und daher bestehen noch viele nicht gut vertretenen Branchen. Das kann einen Nachteil sein, aber es gibt auch viele Investitionsmöglichkeiten.

7. Starkes deutsch-bulgarisches Netzwerk vor Ort

Die deutsch-bulgarischen Wirtschaftsbeziehungen sind seit Jahren sehr stark. In Sofia und Plovdiv hat die Deutsch-Bulgarische Industrie- und Handelskammer Vertretungen. Außerdem bestehen Deutsche Stammtische in jeder größten Städte – Sofia, Plovdiv und Varna.

8. Zahlreiche Mitarbeiter mit Deutschkenntnissen

In Bulgarien haben die meisten Mitarbeitern gute Sprachkenntnisse in mindestens einer Fremdsprache, darunter auch Deutsch. Die Fremdsprachengymnasien und Sprachzentrumen sind eine Garantie, dass Sie gut auf Deutsch verstanden werden.

9. Gut ausgebildete und noch qualifizierte Facharbeiter

In den letzten Jahren geht der Anteil der Mitarbeitern mit einem Diplomabschluss immer höher. Besonders in den Bereichen Wirtschaft, Informatik, technische Wissenschaften und Medizin ist die Vorbereitung auf einem hohen Niveau.

10.Mitglied der Europäesche Union

Nach dem Beitritt der Bulgarien der Europäischen Union haben sich viele Möglichkeiten vor Bulgarien entdeckt. Das bulgarische Rechtsystem ist mit den europäischen Rechtregelungen (darunter Wirtschaftsstraffrecht, Erbrecht, Gesellschaftsrecht) synchronisiert.

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