EU-Finanzhilfe für europäische Hersteller

Die Europäische-Kommission unterstützt die europäischen Hersteller durch unentgeltliche Finanzhilfe für Werbekampagnen. Das gilt für Lebensmittel, die im Rahmen der EU-Länder prodiziert sind.

Schon seit einigen Jahren gewährt die Europäische Union nicht rückzahlbare Finanzierung für Werbe-, Präsentations- und Vermarktungskampagnen für europäische Erzeugnisse. Nicht nur auf dem EU-Binnenmarkt, sondern auch in Drittländern, werden solche Veranstaltungen unterstützt. Die Idee besteht darin, das Logo der Europäischen Union zu popularisieren und gleichzeitig auch den Export des jeweiligen Herstellerlandes zu fördern.

Finanzhilfe werden Werbekampagnen für in den Europäischen-Ländern produzierte Lebensmittel bekommen. Dazu zählen wie folgt:

  • Fleisch und Fleischwaren
  • Milch und Molkereiartikel
  • Weine mit geschützter Ursprungsbezeichnung und geografischer Angabe
  • frisches und verarbeitetes Obst und Gemüse
  • Bioerzeugnisse
  • Bienenhonig und andere Bienenprodukte
  • Getreide- und Reisfabrikate

Die Europäische Kommission stellt 50 Prozent der Mittel, die für eine Werbekampagne benötigt werden, zur Verfügung. 30 Prozent muss der jeweilige Staat aufbringen und 20 Prozent – die veranstaltende Organisation.

In der Regel wird die Finanzierung nicht direkt von den teilnehmenden Firmen erhalten, sondern von den Hersteller- und Händlervereinigungen. Das heißt, dass die Kampagnen von einer Vereinigung verangestalltet werden müssen.

Dazu ist die Werbung für konkrete Handelsmarken nicht zulässig. Falls eine parallel betriebene Werbung für eigene Erzeugnisse in Rahmen der von der Europäischen Union finanzierten Kampagnen festgestellt ist, dann trägt das Unternehmen die Kosten selbst.

Zu den von den Europäischen Union finanzierten Tätigkeiten zählen:

  • Werbeveranstaltungen
  • Seminaren und Konferenzen
  • Sonderaktionen in Supermärkten
  • Degustationen
  • Wettbewerben
  • Veröffentlichungen in Fachausgaben und im Internet
  • Teilnahmen an Messen und Ausstellungen
  • PR-Aktionen
  • Betriebsbesuchen
  • Und anderen

Wenn Sie Idee eine solche Veranstaltung haben, können Sie sich für Finanzhilfe bewerben. Anträge auf Finanzierung können zwei Mal im Jahr (im März und im September) beim Ministerium für Landwirtschaft und Lebensmittel eingereicht werden, das sie an Brüssel weiterleitet. Die endgültige Entscheidung über die Gewährung einer Finanzierung wird von der Europäische Kommission getroffen.

Mit einer Priorität bei der Finanzierung sind Projekte, an denen sich Unternehmen aus zwei oder mehreren Ländern beteiligen sowie solche, bei denen die Werbeveranstaltungen nicht nur in einem Land durchgeführt werden.

Aus dem Praxis:

Ein gutes Beispiel für eine erfolgreiche Werbeveranstaltung ist das Projekt „EU Dairy Daily‘‘, das auf Vorschlag der Vereinigung der bulgarischen Milchverarbeiter und mit der Zustimmung und Unterstützung der Europäischen Kommission organisiert ist. Das Werbeprogramm umfasst verschiedene Veranstaltungen, Betriebsbesuche, Veröffentlichungen in Fachausgaben und im Internet, Teilnahmen an Messen und Ausstellungen.

Das Ziel des Projekts ist bulgarischen Joghurt, Salzlakenkäse und Hartkäse Kaschkawal zu präzentieren auf den Märkte in Australien und in die Vereinigten Arabischen Emirate. Das Project dauert 3 Jahren und ist mit einem Budget von 6,461 Millionen Lewa ausgestattet.

Noch über das Thema:
Die russischen Importbeschränkungen können nach erheblichen Verlusten für die Europäischen Herstellern führen. Damit will die Europäische Kommission 30 Millionen Euro für Werbekampagnen für europäisches Obst und Gemüse bereitstellen. Das teilte der Europäische Agrarkommissar Dacian Ciolos am Mittwoch in Brüssel mit. Da solche Mittel kofinanziert werden müssen, könnte sich die Summe durch Beiträge des Privatsektors oder nationaler Behörden noch verdoppeln.

Im Übersicht:
Die Lebensmittelnherrstellern können die Gelegenheiten nutzen und in Werbekampagnen jeweilige Mitteln, Zeit und Energie investieren und dazu noch Finanzhilfe von der Europäischen Kommission zu bekommen. Die komplizieten Bedingungen auf dem Markt erfordern solche Maßnahmen, aber hoffentlich genießen die Herstellern auch positiven Wirkungen in der Zukunf, weil ihre Erzeugnisse mehr bekannt werden.

Mehr Information rund um die EU-Finanzierung finden Sie auf die Webseite der Europäischen Kommission.

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Sofia
  • in Kooperation mit "Tasheva & Partners"
Sofia
  • in Kooperation mit RA Dr. Deyan Dounavski